Charlottenhall - Aktuell

So wird Ihr Reha-Antrag ein Erfolg!

 

Darauf sollten Sie und Ihr Arzt beim Ausfüllen der Formulare für einen Reha-Antrag unbedingt achten. Eine Diagnose allein rechtfertigt keine Bewilligung für ein rehabilitatives Verfahren. Aus der Beantragung müssen ganz klar der Grund bzw. die Gründe für die Maßnahme ersichtlich werden. Wir zeigen wichtige Fakten auf, die Sie beachten sollten.

 

Ihr Kind leidet unter einer chronischen Erkrankung oder benötigt nach einer akuten Krankheit bzw. OP noch umfassende Therapien? Und Sie möchten für Ihr Kind – und (bei Kindern bis 8 Jahren) für Sie als Begleitperson – eine Reha beantragen? Dann ist der erste und damit wichtigste Schritt die Feststellung der Rehabilitationsbedürftigkeit Ihres Kindes durch Ihren Haus-/Kinderarzt. Dabei kann man viel falsch machen. So aber wird Ihr Reha-Antrag zum Erfolg!

Medizinische rehabilitative Verfahren für Kinder und Jugendliche werden zumeist über die Rentenversicherung beantragt. Alle notwendigen Anträge müssen also von Ihnen oder Ihrem Haus-/Kinderarzt an die zuständige Rentenkasse geschickt werden (z.B. Deutsche Rentenversicherung Bund, Baden-Württemberg, Mitteldeutschland). Die dafür notwendigen Antragsformulare finden Sie HIER: www.deutsche-rentenversicherung.de.

Eines der wichtigsten Formulare für die Bewilligung ist das Formular G612, der „Ärztliche Befundbericht zum Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation...“.

 

Darauf sollte Ihr Arzt beim Ausfüllen dieses Formulars unbedingt achten:
Eine Diagnose allein rechtfertigt keine Bewilligung für ein rehabilitatives Verfahren. Aus der Beantragung müssen ganz klar der Grund bzw. die Gründe für die Maßnahme ersichtlich werden. Wichtig ist daher immer der Hinweis, dass alle ambulanten Maßnahmen ausgeschöpft sind und zur Vermeidung einer Verschlechterung und zum Erhalt der Teilhabe das Verfahren wichtig ist und zudem eine günstige Reha-Prognose besteht.

Kinder und Jugendliche mit einer chronischen Erkrankung, die aufgrund dessen eine Einschränkung bei der Teilhabe am alltäglichen Leben haben, z.B. im Kindergarten, der Schule oder der Ausbildung, haben ein Anrecht auf eine medizinische Reha. Auch Kinder und Jugendliche, die nach einer akuten Erkrankung bzw. einer OP oder einem Unfall noch immer einen hohen Therapiebedarf haben, welcher ambulant nur schwer abzudecken ist, bzw. die aufgrund dessen eine Einschränkung bei Aktivitäten haben und ihren Alltag nicht in gewohnter Form meistern können, haben ein Anrecht auf eine medizinische Reha-Maßnahme. Doch natürlich müssen diese Einschränkungen vom Arzt auch unmissverständlich formuliert werden, ebenso wie die Möglichkeiten einer Verbesserung durch eine Reha-Maßnahme.

 

 

 

Essenzielle Stichworte hierbei sind:

  • körperliche Integrität
  • seelische Integrität
  • Integrität von Aktivitäten und Leistungen
  • soziale Integrität
  • Vermeidung negativer Auswirkungen auf dritte Personen (meistens die Familie)
  • induzierte Prozesse

 

Nähere Informationen zur Antragstellung finden Sie als PDF-Download unter:
Reha-Antrag - Hinweise für beantragende bzw. verordnende Ärzte (PDF)